Himmelblau

Die Grenzen haben wir selbst gezogen
Innerhalb derer gehen Träume verloren
Jahrzehnte gefangen, will niemand mehr raus
Verloren in der Weite des Himmelblaus

Man hat dieses Blau schon fast vergessen
Wir ließen uns in Formen und Normen pressen
Und uns zu unschönen Taten drängen
Es ist so schwer, diese Grenzen zu sprengen

Und sie werden enger, von Jahr zu Jahr
Machen uns ängstlich und verwundbar
Wie könnten wir sein, ohne diese Grenzen
Eine Welt ganz ohne Indifferenzen

Das Blau wird zu Grau und dann immer trüber
Die Menschen denken, die Zeit geht vorüber
Doch der Mensch ist es, der vorüber geht
Vielleicht über Grenzen, wenn er versteht

Rhena Tabea Adam
Juni 2014

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