Fäden

Schon wieder so ein Faden, den das Leben zieht.
Eine Querverbindung, die nach Zufall aussieht.

Irgendetwas, was mich zurück zu Dir führt.
Ein kleiner Rest, der mich noch tief berührt.

Das kann ein Lächeln sein, das mich aufwühlt.
Oder ein Blick, der sich vertraut anfühlt.

Am Schatten erkennt man den Sonnenverlauf,
dass ich Dich vermisse, hört wohl niemals auf.

Und das Leben wirft diese Schatten,
verdunkelt die Träume, die wir einmal hatten.

So mancher Faden spannt sich über Ecken,
die die eine oder andere Erkenntnis aufdecken.

Querverbindungen können uns niemals trennen.
Eine Art höhere Liebe, so will ich das nennen.

Rhena Tabea Adam
Juni 2016

 

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Fäden

Tanzen

Erleuchtung muss sich anfühlen wie Tanzen.
Dabei spüre ich, ich bin ein Teil des Ganzen.
Und die Zeit ist plötzlich steh’ngeblieben.
Tanzen muss sich anfühlen wie Lieben.

Mein Herz hat häufig schon geblutet.
Doch beim Tanzen bin ich so von Glück durchflutet.
Alle Wunden heilen dann ganz schnell.
Dieses Gefühl ist so sensationell.

Mit der Musik über’s Parkett zu schweben,
gibt mir einen Sinn im Leben.
Die Freude dabei ist authentisch und tief.
Tanzen macht das Leben intensiv.

Dieses Glück mit anderen zu teilen,
lässt allen Schmerz noch viel schneller heilen.
Mit dem Rhythmus durch die Nacht getrieben.
Tanzen muss sich anfühlen wie Lieben.

Rhena Tabea Adam
November 2013

Tanzen