Vor Deinem Fenster

An einem Tag im November
Stehe ich vor Deinem Fenster
Auch wenn ein kalter Wind jetzt weht
Ich will nur wissen, wie es Dir geht

Doch ich sehe nichts, alles ist verschwommen
Im Dunst und Nebel bin ich gekommen
Ich frage mich, wie Dein Leben nun ist
Und ob Du mich manchmal doch vermisst

Es sind noch immer die gleichen Gardinen
Hinter denen wir früher mal glücklich schienen
Nun sind die Scheiben schwer beschlagen
Und ich bleib‘ zurück mit tausend Fragen

Der Regen peitscht mir ins Gesicht
Dass Du mir fehlst, ertrag‘ ich nicht
Die Farben sind aus meinem Leben gewichen
Und auch Deine Gardinen sind verblichen

Der dichte Nebel hat mich verschlungen
Was mir bleibt, sind die Erinnerungen
An diesem Tag im November
Unten vor Deinem Fenster

Rhena Tabea Adam
November 2015

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Vor Deinem Fenster